Steinernes Meer :: Königssee Reibn Teil I (2013)

Tour 12 | Die Königssee Reibn – Steinernes Meer Teil I

Beeindruckende Landschaft mit vollen Tagesetappen. Bergsicherheit: 7, Kondition: 7.

Höhenprofil (anklicken für GPS Route)

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Steinernes Meer - 074 Steinernes Meer - 167

4 Tage :: Berchtesgaden Jännerbahn- Stahlhaus (0,5h) – Wasseralm (6,75h) – Kärlingerhaus (6,75h) – St. Bartholomä (2,75h)

Bildergalerie.

Der erste Tag könnte gemütlicher nicht sein. Vom Parkplatz in Berchtesgaden aus mit der Jännerbahn nach oben. Von dort aus erreicht man innerhalb von einer halben Stunde das Stahlhaus.

Der zweite Tag fängt gleich knackig an und führt einen in einigermaßen steilen Gelände nach oben auf den Schneibstein. Am Schluss lehnt sich der Berg etwas zurück und man hat von der kuppeligen Gipfelfläche einen super Ausblick zum Watzmann.
Nun geht es erstmal wieder auf der anderen Seite runter und durch eine große Steinbockherde hindurch Richtung Seeleinsee. Nun überwiegt der reine Fels und Schotter und nachdem man nach dem See den kurzen steilen Gegenanstieg geschafft hat steigt man dann aber wieder durch Wiesen und Wälder weit nach unten hinab.
Fast nicht endend wollend zieht sich die Traverse über dem Königssee entlang bis man nach einem kurzen Schlussanstieg die wunderschön urige Wasseralm erreicht, bei der man sich unter einem Wasserfall erfrischen kann.

Dritter Tag. Der Weg zum Kärlingerhaus führt uns nicht wie alle anderen auf der kürzesten Strecke, sondern wir nehmen den langen Umweg über das Steinerne Meer. Es lohnt sich.
Die ersten drei Stunden steigt man ausschließlich nach oben. Mal steil, mal weniger. Aber man kommt nie in einen guten Tritt – da die Wegmarkierungen ständig über die ausgespülten, löchrigen, spitzen Felsen führen und man beim kleinsten falschen Schritt sich die Beine bricht.
Hat man dann die Lange Gasse erreicht wird es gemütlicher und der Ausblick in das extrem karge Steinerne Meer ist phänomenal. Der Weg zur Hochbrunnsulzenscharte ist am Schluss durch ein riesiges, teilweise sehr steiles Schneefeld versperrt. Da wir seit Tagen die ersten auf diesem Weg sind, müssen wir erstmal anstrengend „spuren“ und ohne Steigeisen keine ungefährliche Arbeit.
Von der Scharte aus sieht man dann weit hinten (und unten) schon den Funtensee. Ein flotter Abstieg der am Schluss idyllische durch Wiesen führt bringt uns schnell unserem Feierabendbier entgegen.

Am vierten Tag geht es erstmal wieder runter zum Königsee nach St. Bartholomä, bevor wir nächstes Jahr die Tour hier wieder fortsetzen werden. Der Weg ist erstmal gemütlich am Hang entlang und man verliert stetig an Höhe.
Bis zur Saugasse. In vielen Serpentinen geht es dann einfach den steilen Berg hinunter bevor man dann eine Zeitlang die Knie entlasten kann bevor es dann bis zum See hinunter nochmal ganz gut nach unten geht.

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