Wilder Kaiser :: Überschreitung (1998, 2005, 2006, 2011)

Tour 2 | Brachialer Fels

Eindrucksvolle Tour durch den bei Kletterern beliebten extrem felsigen Wilden Kaiser. Kondition 6, Bergsicherheit 7.

Höhenprofil (anklicken für GPS Route)

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3 Tage :: Kufstein – Stripsenjochhütte (4h) – Gruttenhütte (6h) – Kufstein (8h)

Bildergalerie.

Am ersten Tag moderater Aufstieg teilweise im Wald mit vielen Schnaken, wobei die ersten 3,5 Stunden so vor sich hin plätschern und der Abschluss mit vielen Treppenstufen im Wald und dann in Serpentinen steil zwischen Latschenkiefern in der Nachmittagssonne schon nochmal so richtig reinhaut. Von der Hütte aus kann man in einer halben Stunde auf den Hausberg, den Stripsenkopf, steigen und von dort aus den beeindruckenden Fels und die kommende Tour bestaunen.

Am zweiten Tag schleicht man an der „Fleischbank“ an den Fels gepresst (aber versichert) vorbei und steigt 3 Stunden in der „Steinernen Rinne“ steil hoch ins Ellmauer Tor. Von dort ohne Rucksack weiter und innerhalb von einer halben Stunde auf den „Hinteren Goinger Halt“, einem Gipfel mit 2 m² Fläche und senkrecht abfallenden Wänden aber auch einem traumhaften Blick bis ins Großvenedigermassiv. Der weitere Weg geht durch Schutt nach unten bis zur Traverse „Jubiläumssteig“ der versichtert (ist man zu früh unterwegs sind die Steinschlagschäden noch nicht beseitigt und man hat teilweise nur zerrissene Versicherungen) zur Gruttenhütte führt. Hier braucht man absolute Schwindelfreiheit und auch mal den Mut den nächsten Schritt mal etwas größer als gewollt zu machen.

Der dritte Tag ist lang aber führt schön auf ziemlich einer Höhe einmal um den halben Kaiser rum. Schöne Ausblicke auf die Kletterparadiese und ins Tal. Wichtig ist der letzte Sessellift um 16 Uhr nach unten, sonst braucht man 10 statt 8 Stunden.

Alternative (1998): Von Kufstein aus zur ersten Nacht auf die Vorderkaiserfeldenhütte und dann über das Stripsenjochhaus (Mittags) schnell(!) weiter zur Gruttenhütte zur zweiten Nacht.

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