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Was ein SPIEGEL ONLINE Artikel wirklich kostet

SPIEGEL ONLINE (SPON) hat einen tollen Artikel veröffentlicht: „Was ein iPhone wirklich kostet“. Und – welch eine unverschämte Frechheit von Apple – der an den Endkunden weitergegebene Verkaufspreis (629 Euro) ist viel höher als die Summe der Einkaufspreise der einzelnen Komponenten (155 Euro).

Ich habe mir daher mal die Mühe gemacht und ausgerechnet, was ein Artikel auf SPON tatsächlich kostet. Ein Artikel besteht lediglich aus lesbaren Zeichen, somit müssen auch nur diese in der Rechnung berücksichtigt werden. IT Infrastruktur, PCs, etc. lasse ich genauso außen vor, wie SPON die Montage, Forschung, Lizenzgebühren, Marketing, …

Eine Computertastatur kostet 20 Euro und man erhält dafür etwa 40 Tasten für alle notwendigen Zeichen eines Artikels. Eine Taste hält vielleicht 50.000 Anschläge durch. Somit entstehen pro eingegebenen Zeichen Kosten in Höhe von 0,001 Cent.

Der aktuelle SPON Hauptartikel besteht aus 7372 Zeichen. Somit ist nach der Rechnung von SPON ihr eigener Hauptartikel stolze 7,372 Cent wert*.

* im Artikel heißt es noch „wirklich kostet“ im Video ist die Rede von „wirklich wert“.

Verwendung der Studiengebühren

iMac an der Uni

iMac an der Uni

Grundsätzlich bin ich für die Studiengebühren, solange verantwortungsbewusst damit umgegangen wird und nur für die Lehre verwendet wird. Es hat sich auch schon wirklich was getan: neue Rechner, überall WLAN, kostenloses drucken, …

Warum man sich aber einen iMac anschaffen muss, das ist mir völlig schleierhaft! Und dann auch noch in der größten Version für mindestens 1600 Euro? Wozu? Wir lernen hier nichts, aber auch gar nichts, wofür man einen Mac bräuchte. Und im übrigen: der steht da rum und ein Fenster bemeckert das Fehlen der Bluetooth Maus. Wo die wohl hingerannt ist…

Leistungsfähigkeit

Leistung ist die geleistete Arbeit (oder aufgebrachte Energie) pro Zeiteinheit. Bei Akkus wird dies in X mAh gemessen: bei einem Verbrauch von Y Milliampere hält der Akku X/Y Stunden. Dass die Lebensdauer (wie lange kann ich den Akku nutzen bevor er den Geist aufgibt) nichts, aber auch gar nichts über die Leistungsfähigkeit (wie lange bleibt mein Notebook an) muss die Süddeutsche beim Bericht über das neue Macbook erstmal lernen:

Der Akku habe eine Lebensdauer von bis zu fünf Jahren und sei damit leistungsfähiger als alle Vorgänger.

Was ich aber nicht verstehen kann: der Akku ist fest eingebaut! Was ich beim iPod noch toleriere ist beim Notebookkauf ein absolutes NoGo. Erstens will ich wechseln wenn ein Akku leer ist, zweitens, selbst wenn er 5 Jahre hält muss ich dann immer noch das Notebook mit dem Akku entsorgen oder teuer wechseln lassen. Was sich Apple hierbei gedacht hat ist echt fraglich…