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Außenputz lässt auf sich warten

Tja, gibt nicht viel zu berichten die letzten Wochen. Anscheinend ist es gar nicht so einfach ein Gerüst zu besorgen. Dieses Problem hatten wir ja auch schon bei den Rollokästen und der Perimeterdämmung.

So steht unser Haus immer noch nackig rum während wir auf Gerüst und Außenputz warten. Eigentlich wäre es egal, wenn nicht durch die Anputzschienen am Zwerchbau Regenwasser eintreten kann (im Rohbau bereits passiert) und es nicht einfach so nach südeuropäischem-fast-fertig-Stil aussehen würde.

Vielleicht bau ich mir ja selber ein Gerüst und engagiere diese fleißigen Arbeiter. Da geht’s dann halt wenigstens vorwärts.

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Außenputz und Ausbesserungen

Diese Woche hatten wir eine Besprechung mit unserem Bauleiter (die uns auch schon per virtuellem Blumenstrauß zum Einzug gratulierten! :)  und dem Verputzer. Die eigentliche Außenputzbesprechung ging dabei ziemlich schnell vonstatten, da es dort ja eigentlich nur „straight forward“ ohne Sonderlocken zugeht. Wir werden einen zweigeteilten Putz (mit andersfarbigen Sockeln unten) nehmen, aber sowohl die Sockelhöhe als auch die Farbcodes müssen wir erst entscheiden bis das Gerüst steht.

Das Gerüst soll dann Ende Mai stehen, so dass im Juni dann der Unterputz aufgebracht, dann etwa zwei Wochen trocknen – und abschließend dann der Überputz (ob der wirklich so heißt? ;) gemacht werden kann.

Anschließend begutachteten wir auch noch gemeinsam die im letzten Artikel erwähnten Mängel am Innenputz – insbesondere an den Wandabschlüssen zur Decke hin und in den inneren Ecken. Hoffen wir, dass die Nacharbeiten diesmal auch tatsächlich die Mängel verbessern.

Die Probleme mit dem angeblich „oberflächenfertigen“ Deckenspritzputz wurden auch gleich noch besprochen. Zum einen ist der Deckenputz an einigen Stellen so dünn, dass man dunkle Schattierungen von der Betondecke sieht. Zum anderen haben wir etwa 5cm breite, wesentlich hellere Streifen, die sich in exakt gerade Linien durch unser gesamtes Erdgeschoss ziehen.

sichtbarer Streifen im Deckenspritzputz (diagonal im Bild)

Die Erklärung ist einfach, aber man muss erstmal drauf kommen: unsere Betondecke wurde ja durch auf Träger liegende Holzbalken gestützt. Anscheinend hat das Holz nun irgendwelche Stoffe (unser Bauleiter hat’s erklärt, ich aber leider vergessen ;) abgegeben, die dann vom Beton aufgenommen wurden. Als Konsequenz nimmt nun dieser Bereich die Farbe des Spritzputzes anders auf als die „normale“ Betondecke – die Streifen entstehen.

Wir hatten gleich beim Verputzen den Chef noch gefragt ob diese (da schon sichtbaren) Streifen verschwinden: ja, das würde durch’s Trocknen weggehen. Da sie nun immer noch sehr deutlich wie eh und je da sind, haben wir mit unserem Bauleiter ausgehandelt, dass die EG-Decke noch gestrichen wird. Aber halt blöd, dass der Verputzer nicht gleich eingeräumt hat dass die Streifen wohl eher nicht weggehen – weil so muss halt erst alles abgeklebt werden und wir haben dennoch den Dreck und den Ärger.

Aber ich möchte nicht mit etwas Negativen schließen, dazu haben wir ja auch eigentlich keinen Anlass. Weil dank der perfekten Planung, Organisation, Handwerkern und den ausschließlich besten Materialien konnte etwas fertiggestellt werden, was meine kühnsten Erwartungen übertraf. Ein neues Zeitalter des Hausbaus und des Wellness ist angebrochen. Ich darf präsentieren: die Weizen-AfterSport-Regendusche!

Weizen-AfterSport-Regendusche

Und bitte drückt uns die Daumen, dass unser Nachbargrundstück noch etwas länger unbebaut bleibt. Ich glaube nämlich, dass „Obermichelbach“ auf Altmittelfränkisch für „Ort der schönen aufgehenden Sonne“ bedeutet.

wir lieben den Ausblick aus unserem Schlafzimmer und Büro!

Aber die Grundstücksbesetzer mähen bereits den Rasen…

Ronja, unsere neue Nachbarin.