Schlagwort-Archive: auto

Karneval in Ecuador

Noch ein paar Gedankennotizen der letzten Tage…

  • Ecuador ist bzgl Internet laaaaaangsam, aber in einem Punkt viel weiter als in .de: überall WiFi! Selbst auf Galapagos im letzten Straßencafe kann man kostenlos via WLAN ins Internet. TOP!
  • Klimaanlagen sind was für Weicheier. Hier in Salinas haben wir zwar, aber vorher in Santa Cruz nicht. Selbst die Dollarscheine waren feucht vom rumliegen! Vietnam war gegenüber diesem Klima hier ein Zuckerschlecken.
  • Ecuadorianer können nicht autofahren: Straße mit jeweils einer Spur pro Richtung überland. Es geht nur stockend im Schritttempo voran. Es wird komplett links gefahren, da ja gerade niemand kommt. Dann Gegenverkehr. Alles kommt komplett zum erliegen: für 60 Kilometer haben wir heute 2:40 Stunden gebraucht!

Zum Karneval. Es wird mit Schaum aus Sprühdosen und mit Wasser gespritzt was das Zeug hält. Haben gestern jeweils pro Person 2 Dosen leergemacht und dann dem Treiben vom sicheren Balkon aus zugeschaut. Natürlich nicht, ohne von oben Wasser aus dem Topf nach unten zu schütten.

Wasserbomben haben uns gerade eben aber eine polizeiliche Strafe eingebracht. Fazit von Alex Mutter: nur dann werfen, wenn keine Polizei da ist. Na gut.

Heute waren wir in Montanita, einer Party-Aussteiger-Hippie-Stadt. Ganz lustig für einen Tag, aber sonst zu alternativ und zu voll.

Yvonne geht es inzwischen übrigens wieder gut. Nachdem sie eine ganze Packung Immodium Akut gegessen hat (ernsthaft!) ohne dass es Wirkung gezeigt hätte, hat sich das inzwischen von alleine erledigt…

Morgen früh müssen wir früh raus: wir gehen reiten. Etwa eine Autostunde entfernt haben wir heute persönlich (dort gibt’s wohl kein Handy) 6 Pferde und einen Guide „klargemacht“, mit denen wir morgen ins Innenland (Affen etc.) reiten…

Haben heute pro Person 4 Flaschen Schaum gekauft. Bald geht’s los… ;)

Nach der Schlacht

An der Landstraße

Montanito

Frauen und Gefühle

Kurz bevor das elterliche Auto wieder zurückgebracht wurde. Überlandstraße. Stehen, kein Verkehr. Automatik auf „S“.

Vollgas. Der 3 Liter Diesel brüllt auf, 240 PS rennen los, pressen mit 500 Nm die Kraft auf alle vier Räder. Die Nackenhaare stellen sich auf, irgendwas im Fußraum rutscht rasend schnell und klappernd weg. Ein tiefes befriedigendes Gefühl stellt sich ein.

Vom Beifahrersitz hört man dann zwischen all dem Adrenalinrauschen und Dieselgebrüll nur diesen einen Satz:

Du holst später die Flasche unterm Sitz aber selber wieder vor.

Ganz große Emotionen.

Der Informatiker beim Zählen bis 3

In der Informatik beginnt alles mit der Null: viele Listen haben ein erstes Element, aber alle haben ein nulltes. Die Überschrift dieses Artikels besteht aus sechs Wörtern. Das zweite Wort lautet „beim“.

Kauft sich ein Informatiker ein Navigationsgerät und will von zuhause aus zuerst die Freundin bei der Arbeit abholen, dann am Münchner Odeonsplatz absetzen und letztendlich in München Freimann ankommen, so wird im Navi die Route programmiert (die Nummerierung ist tatsächlich so!):

  • 0: Arbeitsstelle Y
  • 1: Odeonsplatz, München
  • 2: Freimann

Im blinden Vertrauen auf die Technik fährt er dann natürlich los und wundert sich warum das Navi selbst nach dem Südfriedhof immer noch auf der Tangente bleibt. Zielentfernung: 170 Kilometer??? Man hab ich mich geärgert, war eh schon spät dran. Und wer soll schon drauf kommen dass das Element 0 in der Route der Startpunkt ist? Ist doch normalerweise die aktuelle Position?

Naja, dafür entschädigt dieses nette Feature auf allen Autobahnkreuzen, -dreiecken und -ausfahrten für alle Startschwierigkeiten:

Navigon Reality View

Navigon Reality View