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Innenausbau - 450 - header

Hausbau im Prinzip fertig

Der letzte Bautagebuchartikel ist ja nun schon etwas her und es hat sich einiges getan. Nachdem das Parkettverkleben schneller und einfacher vonstatten ging wie gedacht, war auch die Küche schon nach wenigen Tagen fertig aufgebaut. Und dank vieler eifriger Helfer konnten auch die Schränke und das Bett schnell aufgebaut werden.

Griffbefestigung einer Schlafzimmerschranktür: kaum passt man mal nicht auf, fangen die Helfer das Blödeln an ;)

Und so wohnen wir jetzt schon seit drei Wochen in unserem neuen Haus. Und im Nachhinein haben sich die Eigenleistungen noch mehr gelohnt, wenn man unter dem selbstisolierten Dach schläft, auf dem selbstverklebten Boden läuft, … :)

Unser mühevoll selbstverklebtes Holzparkett

Was ist spannendes zwischendrin geschehen? Nunja, nach dem Boden verlegen wurden die Türrahmen und Innentüren durch die Firma Kneitschl eingesetzt (auch wieder stark: ein Handwerker, 12 Türen, ein Tag). Anschließend kam erneut der Fliesenleger und stellte seine Arbeiten fertig: die jeweils letzte Fliese wurde passend an die Türrahmen „rangefliest“.

So richtig spannend war für mich die Patchverkabelung für unser Netzwerk zu erstellen. Weil – naiv wie ich war – dachte ich, die gelegten Netzwerkkabel kann man einfach an einen Switch anschließen. Nö. Es handelt sich um Installationskabel die erst via Patchpanel an normale Patchkabel angeschlossen werden können.

Da der Elektriker (zu Recht) sehr viel Geld hierfür wollte, bestellte ich Patchpanel, Kabel und LSA Werkzeug (LSA = löt-, schraub-, abisolierfrei) und machte mich selbst an die Arbeit. Im Prinzip total einfach: Patchkabel abisolieren, entwirren, auflegen und das Werkzeug klemmt, schneidet und abisoliert in einem Schritt von alleine. Perfekt.

Angeschlossenes Patchpanel

Leider gingen dennoch drei der zwölf LAN-Dosen nicht, aber der Elektriker fand an den (von ihm) installierten Dosen schnell die Fehler und somit haben wir nun überall schnelles LAN, was auch notwendig ist, da die Betondecke unser WLAN nicht durchlässt.

Als ich dann auch noch alle (nicht erteilten) Aufträge im Telekomshop stornieren ließ und mich selbst an den diversen Hotlines um DSL kümmerte, haben wir nun auch endlich 16.000 DSL – etwas mehr als der vom T-Punkt Shop eigenmächtig eingerichtete Analoganschluss.

Was war noch? Alle Handwerker haben alle Arbeiten inzwischen abgeschlossen und bis auf den Innenputz („fehlende“ Ecke im Wohnzimmer – dann vom Chef nachgebessert – jetzt eigentlich noch schlimmer) und noch einigen anderen (kleinen) Mängeln sind wir sehr zufrieden dass alles so (nahezu) reibungslos geklappt hat. Vor allem mit unserem Rohbauer (A&S Bau) und unserem Elektriker (Elektro Meyer) lief es einfach perfekt.

Ich hoffe, das hat der Verputzer nicht ernst gemeint!

Was passiert jetzt? Nun ja, wir wohnen inzwischen seit drei Wochen im Haus und haben uns von Anfang an so richtig wohl- und heimisch gefühlt. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir seit Weihnachten jedes Wochenende im Haus gearbeitet haben. An das Landleben haben wir uns auch schon gewöhnt und lassen uns täglich zum Sonnenaufgang von den Wildgänsen, die dann immer direkt über unser Haus fliegen, wecken.

Guten Morgen Obermichelbach! (Blick aus dem Schlafzimmer)

Wie geht es weiter? Wir warten jetzt auf einen der letzten Termine mit unserem Bauleiter um das Gewerk Außenputz noch zu besprechen. Für den Putz wird nämlich auch längere Zeit gutes Wetter benötigt, was ja aber so langsam dann endlich mal kommen sollte…

Bauzeitenplan

Bauzeitenplan erhalten

Heute bekamen wir von unserem Generalübernehmer (GÜ) Böhm & Bertko unseren Bauzeitenplan zugestellt.

In diesem riesigen Projektplan ist dokumentiert, was wann an welchem Gewerk erledigt wird.

Bauzeitenplan

Bauzeitenplan

Jetzt heißt es natürlich hoffen, dass jeder der 44 Projektpunkte auch wie geplant ausgeführt und fertiggestellt werden kann. ;o)

Nach dem aktuellen Plan könnten wir in Kalenderwoche 8 in 2012 einziehen. Jetzt muss ich nur jemanden finden, der mir das auf A0 plottet damit ich das in einem Goldrahmen omnipräsent für jeden ausführenden Betrieb auf der Baustelle aufstellen kann. So als kleinen Reminder halt.