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Relevanz der Speicherkartengeschwindigkeit

Speicherkarten werden nicht nur immer billiger, sondern auch schneller. Bisher war ich mit dreimal 2GB (Sandisk und Transcend) mit Geschwindigkeit von angepriesenen 20MB/s gut bedient, obwohl es Karten mit inzwischen 90 MB/s Transferleistung gibt.

Die neueste Errungenschaft ist eine 32GB Kingston mit angeblich gleicher Leistung (133x). Angeblich. Das kostenlose Programm h2testw ermittelte mir folgende Werte:

  • Sandisk Extreme III: 15,80 / 17,40 (schreiben / lesen) in MB/s
  • Kingston elite pro: 9,04 / 17,00 (schreiben / lesen) in MB/s

Die neue ist also um fast die Hälfte langsamer bei der im Foto entscheidenden Disziplin schreiben. Doch was bleibt davon in der Praxis übrig?

Ich habe also mit beiden Karten getestet, wieviele Bilder ich im Serienmodus mit der EOS 40D schießen kann.

  • Sandisk: 16
  • Kingston: 15

Beide Male wurde mit „RAW und JPEG“ gespeichert, also durchaus große Datenmengen. Die Canon EOS 40D schafft 8,5 Bilder pro Sekunde, somit fallen in weniger als zwei Sekunden stolze 192 MB an. Das schaffen nicht mal die neuesten Karten. Somit spielt tatsächlich nur der Kamerainterne Puffer eine Rolle. Wie schnell die Bilder am Rechner sind, ist mir egal.

Übrigens: wird nur JPEG gespeichert, so kann ich „endlos“ fotografieren, zumindest war dann die Anzahl des Klackerns (hier die Mechanik in Super-Zeitlupe) durch das Meckern meiner Frau begrenzt ;-)

Von der Kunst Menschen zu führen

Bisher kannte ich zwei Methoden Menschen zu sagen was sie zu tun haben:

  1. Professionell: in der Arbeit oder im Studium deligiert man Arbeitspakete an Kollegen oder Kommilitonen, weil man glaubt zu wissen wie die Aufgabe dann am besten gelöst werden kann und kann dies auch durch Argumente belegen
  2. Unprofessionell: entweder durch subtiles meckern / sturschalten oder durch latent subversive Kommentare die lieben Mitmenschen in eine bestimmte Richtung lenken

(wichtig: manche Menschen versuchen nach scheitern der Methode 1 die Methode 2 anzuwenden, was zwangsläufig scheitert)

Und jetzt zurück zum Thema: Die dritte Methode musste ich knallhart lernen und bin immer noch sehr schlecht darin: Menschen direkt zu sagen wo sie wie ihre Füße hinstellen sollen, wie die Beine aussehen müssen, wie die Hüfte steht, die Schulter, die Arme, das Kinn und letztendlich die Augen. Dies stellt(e) für mich einen Eingriff in die Intimsphäre dar, naja, nicht direkt, aber es ist sehr, sehr schwer.

So, wenn man das dann aber irgendwie schafft, und sich vorher noch Gedanken über Bildwirkung, Technik und Gestaltung gemacht hat, dann, ja dann, hat sich auch der zweite Studioworkshop gelohnt.

Bilder kann ich leider noch keine zeigen, aber zumindest ein Foto der Kategorie „behind the scenes“ (ein Klick macht’s größer). Und bald gibt’s ein paar echte Ergebnisse vom Workshop…

Man sieht: eine Softbox, ein Striplight, ein Reflektor, eine Abschirmwand und eine Assistentin

Workshop "Licht pur", behind the scenes: eine Softbox, ein Striplight, ein Reflektor, ein Spotlight, eine Abschirmwand und eine Assistentin

mehr mut wagen

Ich bin gerade dabei meinen Kamerasensor zu reinigen. Der sieht nämlich echt schweinisch aus!

sensordreck

Da mir professionelle Tools wie spezielle Pads zu teuer sind, verlasse ich mich auf den kleinen Blaspinsel (nur ohne Pinsel) damit zumindest der größte Staub weggeblasen wird. Nur leider wollte ich es diesmal zu genau machen und berührte mit der Plastikspitze den Sensor (genauer: dessen Infrarotfilter direkt davor). Und schwupps hatte ich Plastikabrieb drauf! :-(

Abhilfe schaffen dann handelsübliche Q-Tips, mit denen man nicht nur Reinigungsreste, sondern auch hartnäckig festgeklebten Dreck wegbekommt!