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Zaunpfosten links neben dem Grenzstein

Grenzschwierigkeiten

Von der Laterne die mitten in unserem Carport steht, hatte ich ja bereits berichtet: sie sollte nach Absprache mit Bürgermeister, Bauamt, Projektbüro, N-Ergie und uns 1,5 Meter nördlich des Grenzsteines umgezogen werden.

Sie wurde jetzt umgezogen. 1,5 Meter nördlich der alten Position. Super Geniestreich: jetzt ist sie halt nur noch 25 Zentimeter in unserer Einfahrt. Treffer! Immerhin wusste unser Bürgermeister schon Bescheid und hat eine erneute Umsetzung in Auftrag gegeben.

Wer jetzt aber denkt endlich ist unser Grundstück unser, der irrt. Unsere Nordnachbarn haben durch eine Gärtnerei einen Maschendrahtzaun (danke Stefan Raab, du hast dieses Wort für mich endgültig ruiniert) aufstellen lassen. Die Pfosten wurden aber nicht auf deren Grundstück (wäre super) oder in die Mitte der Grenzsteine (wäre okay) einbetoniert, sondern gute 10 Zentimeter auf unserem Grundstück.

Zaunpfosten links neben dem Grenzstein

Zaunpfosten links neben dem Grenzstein

Da ist man dann doch erstmal sprachlos.

Die Gärtnerei scheint aber derlei Kunstgriffe im Standardrepertoire zu haben, da sich unser anderer Nachbar schon über Baggerspuren in seinem Grundstück wunderte. Die besagte Gärtnerei hat ihren Bauschutt einfach auf seinem Berg mit Humuserde(!) abgeladen.

Toll.

Schöne grenzsteinnahe Laterne

Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne

Unser bereits beschriebenes Laternenproblem ist nun gelöst.

Der zuständige Mitarbeiter von der N-Ergie machte bereits im Vorfeld klar, dass dies die x-te Laternenversetzung in der Gemeinde werden wird und er daher auf einen gemeinsamen Vor-Ort-Termin mit allen Beteiligten besteht.

So trafen sich gestern am Grundstück die N-Ergie, das Ingenieurbüro Pongratz, Bürgermeister Jäger und wir.

Unser Vorschlag war, die Laterne exakt auf die Grundstücksgrenze zu setzen, damit sich jetzt nicht noch unsere nördlichen Nachbarn ärgern müssen. Aber der Bürgermeister sprach ein Machtwort: die Laterne wird einen Meter nördlich des Grenzsteines aufgestellt. Punkt.

Schöne grenzsteinnahe Laterne

Schöne grenzsteinnahe Laterne

Uns soll’s Recht sein: somit ist die Laterne nämlich auch noch schön weit von unserem Schlafzimmerfenster entfernt.

Übrigens: es wurde überall das falsche Laternenmodell in unserem Baugebiet aufgestellt. Es werden also sowieso alle Laternen ausgestauscht – irre.

Pfusch am Bau

So, jetzt zum zweiten der drei Artikel heute…

Man glaubt es kaum, aber es kann auch tatsächlich schon vor dem eigentlichen Baubeginn Pfusch betrieben werden – durch die Gemeinde.

Wir waren am letzten Wochenende nach langer Zeit mal wieder auf unserem Grundstück und wunderten uns etwas. So sieht der genehmigte Plan aus:

Carport

Carport

Man sieht auf diesem Plan (genordet) dass unsere Einfahrt genau da ist, wo diese auch durch den Bebauungsplan vorgeschrieben ist: ganz im Norden auf unserer östlichen Grundstücksgrenze.

Inzwischen wurden in unserem Baugebiet die Straßenlaternen aufgebaut. Jede exakt am Grenzstein zwischen zwei Grundstücken. Jede? Nein, eine kleine Straßenlaterne wurde nicht entsprechend dem Bebauungsplan oder unseren genehmigten(!) Bauplänen errichtet, sondern anscheinend ausschließlich nach der DIN 5044-1.

So, und jetzt kommt ein Bild von unserer Laterne und ein Bild einer „Nachbarlaterne“. 1. suche unsere Laterne und 2. suche den Fehler. Die Grenzsteine sind rot markiert (bzw. mit einem Holzstab verdeutlicht).

Laternensuchbild

Laternensuchbild: welche ist unsere und wo liegt der Fehler?

Selbst ein Smart käme garantiert nicht in den rechten Parkplatz des Carports. Aber für den linken Platz könnte ich mir jetzt nen Hummer kaufen. Toll. Angeblich wendet sich jetzt die Gemeinde an das Ingenieurbüro die dann wiederum mit der Infra und dem Tiefbauamt die Laterne versetzen. Man darf gespannt sein.

Heutige Updates:
Teil 1: Baugenehmigung erteilt
Teil 3: Baubeginnanzeige und Absteckplan