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Schnurgerüst: Detail

Schnurgerüst abgenommen

Unglaublich, aber das Schnurgerüst steht!

Nach unserem ersten Fehlschlag trafen wir uns heute ein zweites Mal mit unserem Rohbauer A&S Bau um das grobe Schnurgerüst zu erstellen und vom Landratsamt (LRA) abnehmen zu lassen.

Schnurgerüst: Hausecke

Schnurgerüst: Hausecke

Die aktualisierten Abstandsflächenübernahmeerklärungen (AFÜ) wurden freundlicherweise bereits unterschrieben von unseren Nachbarn bereits am Grundstück hinterlegt.

Nicht so erfreulich war, dass wir trotz Plattmachen des Erdhügels an besagter Stelle immer noch zu hoch waren: das LRA möchte die Schnüre auf Fertigfußbodenniveau gespannt sehen. Aber glücklicherweise hatten Nachbarn gerade einen Bagger im Einsatz, den liehen wir uns kurz aus und räumten noch etwas gründlicher auf.

Ein exaktes Nachmessen ergab dann, dass die neuen AFÜs wirklich notwendig waren: wir unterschritten die Dreimetergrenze um 1cm im Nordwesten und um 6,5cm im Nordosten. Das ist tatsächlich ganz schön viel.

Als alles gespannt (*haha*) gewartet hat, kam dann auch schon das LRA und verließ sich auf unser Wort: kein einziges Nachmessen. Er ging einmal jede Schnur ab (und bewies dabei ein gutes Augenmaß), schnappte sich die neuen AFÜs und verschwand nach 10 Minuten wieder.

Schnurgerüst: Detail

Schnurgerüst: Detail

Somit darf es nun endlich ganz offiziell losgehen!

Kleiner Ausblick: Anfang bis Mitte nächster Woche (*toitoitoi*) erhalten wir unsere Werkpläne. Gleichzeitig wird der Baustromkasten aufgebaut. Ende nächster Woche fängt A&S Bau mit dem Buddeln an – das geht leider nicht früher, da der Bagger sowie die LKWs für den Erdabtransport noch auf einer anderen Baustelle beschäftigt sind.

Kleine Hausaufgabe: wir sollen jetzt mal eine günstige Erddeponie in der Nähe suchen. Ansonsten wird es schnell teuer oder der Aushub dauert ewig wenn die LKW ständig nur unterwegs sind. Bis jetzt haben wir nur die offzielle Deponie in Leichendorf: die ist mit 5€ / Tonne (1,7 Tonnen / Kubikmeter) nicht nur relativ teuer, sondern auch noch weit weg.

Kleine Anekdote zum Schluss: im Smalltalk mit unserem Rohbauer „verriet“ dieser uns, dass auch er mit unserem Generalübernehmer Böhm & Bertko sehr zufrieden ist. Immer saubere und gründliche Arbeit ohne böse Überraschungen. Sein Rohbaubetrieb mit 6 Mann hat allein dieses Jahr schon 17 Häuser mit Böhm & Bertko hochgezogen – das gibt uns auch wieder ein positives Gefühl wenn hier eingespielte Teams am Werk sind…

Den Berg am falschen Fleck

Wanderdüne in Obermichelbach

Gestern abend wurde ich Zeuge einer wundersamen Erdwanderung. Während viele Leute erst in die Wüste oder zur Nordsee fahren müssen, brauche ich bloß zu unserem Grundstück zu gehen um eine Wanderdüne zu bestaunen. Inzwischen ist es echt so, dass jedes Mal der / die Erdhaufen in einer anderen Form auf einer anderen Position liegen als beim vorherigen Besuch.

Diesmal allerdings wanderte die Erde auf die Grundfläche unseres Hauses und häufte sich etwa zwei Meter hoch an unserem Eckpfosten an. Ein durchmessen am Donnerstag für das Schnurgerüst wäre so nicht möglich gewesen.

Den Berg am falschen Fleck

Den Berg am falschen Fleck

Was liegt also näher, als bei über 30 Grad in der prallen Abendsonne die Erde mit Schaufel und Spaten wegzuschaffen? Wobei wegschaffen relativ ist: so viel Erde bekommt man nur mit dem Bagger weg. Wir haben es immerhin geschafft die Erde gleichmäßig auf maximal 0,5m Höhe zu verteilen. Jetzt kann dann hoffentlich das Schnurgerüst am Donnerstag problemlos aufgebaut werden.

Übrigens: in dem Erdhaufen waren noch grüne Pflanzen und eine besondere Schraube die vorher ganz woanders auf dem Grundstück lag – die Erde wanderte also nicht nur, sie entfuhr sogar dem Boden und türmte sich selbstständig auf.

Toll.

Grenzüberschreitung

Heute war ja unser großer Tag: das erste Treffen mit „mal so richtig was tun“ am Grundstück. Heute sollte nämlich das Schnurgerüst von unserem Rohbauer und Bauleiter aufgespannt und vom Landratsamt abgenommen werden.

Messen für das Schnurgerüst

Messen für das Schnurgerüst

Nur leider kam es nicht so weit. Die erste Absteckung ergab, dass wir die 3 Meter Abstand zur Nordgrenze unterschreiten würden. Da es im Plan aber passt, war genauere Arbeit notwendig – der Mann vom LRA ging auch erstmal wieder.

Endstand ist jetzt aktuell folgender: unsere DHH-Nachbarn haben ihr Haus 5cm breiter, 3cm zu weit nördlich und um einen Bruchteil in sich verdreht gebaut. Würden wir jetzt geradeaus weiter bauen würden wir an der äußersten Ecke die vorgeschriebenen drei Meter Abstand zur Grenze um etwa 3 Zentimeter unterschreiten.

Telefonisch haben sich unsere Nordnachbarn aber willig gezeigt, auch hierfür noch eine Übernahmeerklärung zu unterschreiben. Dann dürften wir dennoch so bauen. Falls nicht – dann bliebe nur schräg ansetzen (blöd, da wir dann keinen rechten Winkel innen hätten) oder versetzt bauen (blöd, da echt teuer).

Daumen drücken – Bier trinken – wird scho werden…

Baubeginnanzeige und Absteckplan

Das letzte der drei Updates heute.

Yes! Bald werden Fakten geschaffen! :) Vor ein paar Tagen kam bereits der von uns zu unterschreibende Absteckplan für das Schnurgerüst. Hier werden die Eckpunkte unseres Hauses mit Schnüren von den Grenzsteinen aus definiert. Anschließend wir das gesamte Haus aufgespannt.

Ich kann zwar die Außenmaße auf Richtigkeit überprüfen, aber die erwarten ja wohl nicht, dass ich noch dermaßen gute Geometriekenntnisse habe um die einzelnen Innenschnurlängen abzunehmen?! ;o)

Steckplan für Schnurgerüst

Steckplan für Schnurgerüst

Wurde dieses Schnurgerüst dann tatsächlich aufgespannt und vom LRA abgenommen, dann kann der Bagger loslegen!

Und als wäre das nicht schon Vorfreude genug, fanden wir heute im Briefkasten die Anmeldungen für die Bau BBG und die Baubeginnanzeige für das LRA Fürth. Also endlich geht’s (hoffentlich) LOOOOOOOS!!!! :)

Heutige Updates:
Teil 1: Baugenehmigung erteilt
Teil 2: Pfusch am Bau